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dop director of photography

Einblicke zu Curacao, Holland unter Palmen

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Hinter den Kulissen auf Curacao

Unsere Reise nach Curacao war einfach unglaublich: unglaublich anstrengend und unglaublich fantastisch, im Gepäck: ein unglaublich tolles Team. Es wurde viel gelacht, auf der Rückbank eingeschlafen und zweideutige Witze waren unsere running Gags.
Die ganze Geschichte beginnt bei Jeroen Niessink.

jeroen niessink

Er ist nicht nur der Producer einiger Songs der Cappuccinos, sondern greift oftmals auch in eigener Regie zur Kamera. Diese Eigenschaft und seine ständige Happiness haben den Cappuccinos gleich zugesagt, mit Jeroen das DVD-Projekt zu realisieren. Allerdings ist eine Produktion mit 14 Videoclips in 10 Tagen plus mehrere Intros und Interviews für einen Mann kaum zu bewältigen. Aus den positiven Erfahrungen aus zurückliegenden gemeinsamen Projekten, hat Jeroen um unsere Unterstützung gebeten. Für uns keine Frage und somit kam es zu einer erneuten tollen Kooperation. Die Aufgaben wurden klar verteilt und so durften wir die Bereiche DoP (Director of Photography),rigging (Bereitstellen des gesamten Kamera- und Set-Equipment), final color grading (finale Farbkorrektur) und DVD- und DCP Authoring abdecken.

chor gospel, kirche produktion dop director of photography

In Curacao angekommen, galt es zu allererst eine Genehmigung einzuholen, um unsere Drohne steigen zu lassen. Dies gestaltete sich etwas schwieriger, als zunächst erwartet, denn noch ein paar Wochen zuvor wurden auf Curacao die Bestimmungen geändert. Dank bester Vorbereitung hatten wir zwar alle benötigten Dokumente dabei, jedoch scheuchten uns die Behörden quer über die Insel, um an vier verschiedenen Orten Stempel zu sammeln.

Nachdem alles geklärt war und wir alle bestens instruiert waren, konnte der Dreh beginnen. Unerwartete Hürden traten dennoch auf. Die Sonne war oftmals so stark, dass die Künstler, eigentlich immer wieder Schatten brauchten. Zum einen damit die ungewöhnte Haut nicht sofort verbrannte, zum anderen damit das Tragen der Kleidung nicht zu unangenehm wurde. Daher unverzichtbar für die gesamte Produktion und ein großer Dank damit an: Hair & Make up Artist Kai Verheij (in der Mitte der Pyramide).

jan thiel curacao

Ihm ist es gelungen, trotz der hohen Temperaturen und rund 80 % Luftfeuchtigkeit, die Cappuccinos immer frisch und unverschwitzt aussehen zu lassen. Darüber hinaus ist Kai für jeden – wirklich jeden! – Spaß zu haben.

spass auf curacao

Das macht die Zusammenarbeit einfach grandios unterhaltsam und man merkte gar nicht, wie schnell der Tag verging. Auch wenn der Himmel nach Rückfahrt ins Camp meistens schon schwarz war, so war die Abkühlung im Meer für die ganze Crew ein Muss, um einen klaren Kopf für den nächsten Tag zu bekommen. Wir haben sogar einmal kurz vor Sonnenuntergang unseren wohlverdienten Feierabend-Meergang geschafft. Da war die Freude extrem groß, wie man unschwer erkennen kann. Danke nochmal Kai, danke Jeroen, Rene, Peter, Michel, Jordy, George (danke auch für das fantastische Essen im Lager) und danke an alle Locations!

Bei Betrachtung der Fotos kommen viele tolle Erinnerungen hoch. Da war zum einen der Gospelchor Faith Living Youth (FLY) aus Curacao, die uns bei dem Clip „Goodbye“ mit wahrem Herzblut unterstützt haben. WOW! Mit so einem Chor im Hintergrund und vor dieser beeindruckenden Kulissen den Song aufzuzeichnen hat uns richtige Gänsehaut gebracht.
Dann der Fussmarsch auf den 375 m hohen Sint-Christoffelberg mit 30 kg Equipment und Unmengen an Kleidung im Gepäck. Wir wurden zwar mit einem Wahnsinnsausblick entlohnt, aber auch beinahe von der Sonne gegrillt. Es gab nirgends Schatten!

Ein einheimisches Boot brachte die Jungs rüber zum Steg.

boot curacao

Leider war das Boot nach Ablauf des Drehtages dem Fischfang versprochen und somit durften alle anderen am Set das Shirt ausziehen, ins kühle Nass springen und die Sakkos, Hemden und andere Kleidungsstücke der Sänger trocken wieder an Land zu bekommen.

Ein absolutes Highlight war der Besuch der Vogelstraussfarm.

straussenfarm

Es war ein Riesen Spaß Peter auf einem Strauß reiten zu sehen. Dieser Dreh war auch ein Teil für die Intros der Songs. Denn neben den musikalischen Beiträgen, sollte auch die Unterhaltung nicht zu kurz kommen.

straussenei, strausenvogel

Einen Tagestrip wert ist die unbewohnte Insel Kleincuracao, die unmittelbar vor Curacao liegt. Hier kam vor allem unsere Drohne zum Einsatz, um den grandiosen Leuchtturm und die tosende Brandung um ein spektakuläres Schiffswrack in Szene zu setzen.

klein curacao

Nach 9 Tagen mit nur je 3 – 5 Stunden Schlaf pro Nacht war es nicht immer leicht um 3 Uhr morgens wieder aufzustehen, um den Sonnenaufgang zu filmen. curacao nacht night curacao morning morgens

Der frühe Vogel war da nicht immer unser Freund, doch genau das ist es, was Leidenschaft von Arbeit unterscheidet. Die eingefangenen Bilder und Szenen war für uns die große Belohnung.

anstrengend

Alles in allem zwar eine sehr anstrengende Zeit, jedoch mit beeindruckendem Ergebnis. Wir sind sehr stolz mit dem Team Curacao gerockt zu haben. Auf zur nächsten Insel!

Bildschirmfoto 2016-02-15 um 13.34.24 team
DVD Trailer auf Youtube
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Zeichnung für das Storyboard

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Die Zeichnung

Mit einer Zeichnung sind beide Parteien auf einem Level. Die grandiosen Ideen wirren nicht nur in einem Kopf sondern befinden sich jetzt auf Papier oder wie in diesem Fall in einem digitalen Storyboard.
Dies ist eine der Zeichnungen für ein momentanes Drehbuch. Mehr können wir leider momentan nicht verraten. :)

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Werbeclip emsa myBakery Butler

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Werbeclip gleich aber unterschiedlich

Fast wie im Schlaraffenland… nur ohne Naschen! Bei unseren Dreharbeiten für den Werbeclip des myBakers Butler von emsa lief uns das ein oder andere Mal das Wasser im Mund zusammen. Doch damit die geschlagene Sahne, die frischen Himbeeren und die anderen Zutaten den stundenlangen Dreh im Scheinwerferlicht ohne Veränderung des Äußeren überstehen würden, mussten wir tief in die Trickkiste greifen. Der Einsatz von chemischen Hilfsmitteln verhinderte nicht nur, dass die Leckereien auch bei wärmeren Temperaturen in sich zusammen verliefen, sondern leider auch die Gaumenfreude des Teams.
Den Werbeclip gibt es in sechs verschiedenen Sprachen: Russisch, Deutsch, Englisch, Niederländisch, Italienisch und Spanisch. Beim Storyboard musste also gleich von Beginn an darauf geachtet werden, dass alles Zusehende auch allen vorgegebenen Normen der jeweiligen Länder entspricht. So wurde beispielsweise die Himbeersahnetorte gewählt, die sich in allen Ländern größter Beliebtheit erfreut. Die Muffins hingegen durften im Werbeclip in bunter Vielfalt auftreten. Den Butler gibt es in sowohl mit Etagere, um Muffins und Cake Pops auf der Kaffeetafel hübsch zu präsentieren, als auch ohne Etagere, um flache oder hohe Torten und Kuchen zu transportieren. So entstanden gleich zwei Werbeclips, die den jeweiligen myBaker Butler in seiner Vielfältigkeit vorstellen.
Letztendlich sind bei diesen zwei verschiedenen Werbeclips in sechs unterschiedlichen Sprach-Variationen sehr viele Dateien herausgekommen, über dessen Sortierung und Codierung klug nachgedacht werden musste. So haben wir vorab ein System konfiguriert, welches uns die 9 gb großen Dateien einfacher einordnen und sortieren ließ. Ganz schön clever!

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